Der SWR zeigt einen SciFi-Thriller, den die Macher als Multiplattform-Geschichte konzipiert haben. Die Geschichte dreht sich um eine Frau, die einen Chip im Gehirn eingepflanzt hat. Sie ist Teil eines Experiments einer ziemlich unheimlichen Firma.
Diese Firma verspricht, dass sie dank Gehirnscans Gewalttäter frühzeitig erkennen und sie mit einem Chip im Hirn heilen kann.
Diese Geschichte wird auf drei Bühnen erzählt. Sie begann im Internet, wurde weitergezogen im Fernsehen mit einer TV-Serie und endete als Hörspiel am Radio. Und das alles über eine Dauer von über drei Monaten.
Die Internetaktivitäten waren verknüpft mit den Fernseh- und Radiosendungen. Die virtuelle Welt bot Usern die Gelegenheit, Storyteile schon zu entdecken, bevor sie in der Geschichte am TV oder Radio bedeutend wurden.
Fazit: Das Projekt erinnert an das ähnliche Konzept von “Dina Foxx”, das das ZDF ebenfalls hier am Prix Europa vorgestellt hat. Alpha 0.7 war früher online und onair und hat einen höheren künstlerischen Anspruch mit TV-Mehrteiler und Radio-Hörspiel. Die Verschränkung der verschiedenen Erzählstränge ist einerseits stringent, aber dennoch kann man auch die einzelnen TV oder Radioteile konsumieren, ohne entscheidende Einbussen – das im Unterschied zu Dina Foxx. Alles in allem auch von der Geschichte her eine spannende Umsetzung.

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