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Ich bin hier wegen dem Gendertag-Nationalerzukunftstag bei SRF (DRS 2). Es ist hier sehr spannend und damit ich nicht alles erzählen muss, habe ich ein paar Fotos gemacht, die ihr hier anschauen könnt.
Die Begründung der Jury: “This is a project with outstanding content. It’s like a radio 2.0 mix of audio and pictures that is more real than video. The project doesn’t just tell the story of the people but also keeps their dignity intact. It upholds social values as well as high production standards. The web documentary that tells the stories of men and women in France who are living in precarious conditions due to poor housing. The stories are told through portrait photography and intimate interviews. Each voice is set in the context of research figures on the millions of French people who suffer as a result of housing issues.” Die spezielle Erwähnung der Jury ging an “Memory Loops“. Auch das eine verdiente Auszeichnung. Und die weiteren drei Projekte in der Endausscheidung waren: Backlight – Money & Speed: Inside the Black Box SF DOK 360° Langstrasse Zurich (Herzlichen Glückwunsch!) Wenn ich mit meiner Favoritenliste vergleiche, habens vier von fünf geschafft. Keine schlechte Quote. Alle Gewinner des Prix Europa finden sich hier.
Alpha 0.7: Der Multiplattform-SciFi-Thriller des SWR. Eine interessante Form, wie man Geschichten medial verteilt und erzählt. Hat mich inhaltlich etwas mehr überzeugt als das ähnliche Projekt des ZDF (Dina Foxx). Backlight – Money & Speed: Etwas erstaunlich, dass das der einzige Wettbewerbsbeitrag war, der mit einer speziellen iPad-App antrat. Das war innovativ, aber auch, dass gleichzeitig das Konzept des Datenjournalismus integriert wurde. Memory Loops: Einfach, eindrücklich und bewegend. Hier wurde mit viel Sorgfalt und grossem handwerklichen Können ein Projekt umgesetzt. Man verliert sich gerne und ohne es zu merken in den Augenzeugenberichten der NS-Opfer. SF DOK 360° Langstrasse: Technologisch innovativ und mit einem einfachen Konzept, das konsequent durchgezogen wurde. Ich bin immer noch begeistert – und nicht, weils aus dem eigenen Haus stammt (üblicherweise bin ich solchen Projekten gegenüber eher noch kritischer). Nowhere Safe: Mein absoluter Liebling und das Projekt, dem ich den Prix Europa geben würde. Wo die meisten anderen Web-Documentaries mit Videos arbeiten, verzichten die Franzosen hier darauf und setzen auf die Kraft von Fotografie und Ton. Zu recht: Die Porträts der Menschen gewinnen so an Intensität und Eindrücklichkeit. Handwerklich perfekt gemacht.
Kinder können zwar nicht wählen, aber SVT sah es als seine Aufgabe an, seinem Publikum das Wahlthema näher zu bringen, schliesslich wurden sie überall im Alltag damit konfrontiert. |
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